CICI Days 2018

08.08.2018 | Mario Dold | In eigener Sache, Event, CICI Days
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CICI... was? Was ist das für ein seltsamer Name? Nun gut, „Columbus Interactive Creativity & Inspiration Days“ ist aufgrund seiner Sperrigkeit auch nicht so viel besser, aber zumindest kann man als Leser schon eher erahnen um was es sich dabei handeln soll. Ursprünglich nur als Arbeitstitel gedacht, hat der Titel mangels Alternativvorschlägen dann irgendwie überlebt. Jetzt haben wir den Salat. Na ja, viel wichtiger als der Titel ist natürlich das was wir als Agentur einmal im Jahr damit erreichen wollen. Dazu aber gleich mehr.

Entstanden ist die Idee im Zuge der Neuentwicklung unser Coporate Identity (s. Blogbeitrag Nur eine neue Website.). Als wir uns dabei näher mit dem Thema Coporate Culture beschäftigt haben, ist uns klargeworden, dass wir uns wesentlich stärker den Bereichen Motivation, Inspiration und Identifikation widmen müssen. Denn nur dadurch entsteht eine positive und lebendige Unternehmenskultur, die dann wiederum die Triebfeder für das ist, was wir uns insgesamt zum Ziel gesetzt haben: Identität stiften.

Aber was ist denn nun die Idee der CICI Days?

Der Agenturalltag sieht ja meistens wie folgt aus: Kunde XY beauftragt uns, Ideen und Lösungen zu entwickeln, um daraus unter Berücksichtigung von Budget, technischer Machbarkeit und Timing ein digitales Werk zu erstellen. Agenturalltag ist aber auch, dass das Verhältnis von Idee, Budget und Timing in der Regel nicht ausgeglichen ist. Das liegt daran, dass sich zwar mit Kreativmethoden in kurzer Zeit sehr viele Ideen entwickeln lassen, ähnliche Methoden zur Vervielfältigung von Zeit und Geld aber nicht existent bzw. nicht legal sind. Bei den CICI-Days soll das anders sein (nein, wir wollen dort keine Blüten drucken...). Die CICI sind im Grunde ein zweitägiges WasWäreWenn-Spiel: Was wäre, wenn Columbus Interactive ein Start Up wäre. Und was wäre, wenn ein Kunde zu uns kommen und sagen würde „Hier habt ihr einen sehr, sehr großen Koffer mit Geld. Entwickelt irgendwas richtig Cooles. Es ist egal wie lange es dauert, Hauptsache es rockt!“. Das sind die CICI-Days. Oder auf den Punkt gebracht: Ein Thema, vier Teams, viele kreative und verrückte Ideen und der CICI-Days Wanderpokal.

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Los geht's

Am 12. April dieses Jahres haben wir dann Flipcharts, Moderationskoffer, Beamer, unsere Rechner und uns in unsere Autos gepackt und sind für zwei Tage ins Explorer Hotel in Gaschurn im schönen Montafon/Österreich gefahren. Am ersten Abend galt es zunächst einmal den Kopf von dem schon erwähnten Agenturalltag freizubekommen. Frische Bergluft, gutbürgerliches Essen, Klassenfahrtatmosphäre und den ein oder anderen guten Drink an der Hotelbar erwiesen sich hierbei als wirksam. Das Ganze musste aber in Maßen geschehen, denn das war schließlich erst das Vorspiel.

Am zweiten Tag ging es dann richtig los: Aufstehen, Frühstücken, Impulsvortrag, Aufteilung in vier Gruppen und Einführung in den Prozess. Es gab zwei Vorgaben: 1. ein weitgefasstes, offenes Thema: „Erstellt eine interaktive Anwendung für eine Messe“ und 2. eine vorgegebene Methodik bei der Umsetzung, angelehnt an die Google Design-Sprints. Das war notwendig, um die Projekte am Ende des Tages miteinander vergleichen zu können. Denn die CICI-Days sind auch eine interne Kreativ-Competition, bei dem auf das Sieger-Team nicht nur Ruhm und Ehre warten, sondern auch der (ab jetzt sicherlich) sehr begehrte CICI-Days Wanderpokal.

Den ganzen Tag über wurde dann gebrainstormed, diskutiert, Post-Its geschrieben, Karten gepinnt, Lego gebaut, gescribbelt (von Hand, mit Sketch, Photoshop und Illustrator), Videos gedreht, Prototypen gebastelt und Präsentationen erstellt. Unterbrochen lediglich mittags durch eine kurze und zünftige Brotzeit. Am späten Nachmittag mussten dann alle Teams ihre Ideen präsentieren. Hierbei kamen auch unerwartete schauspielerische Talente des ein oder anderen Kollegen zum Vorschein. Zu guter Letzt das Voting und die Siegerehrung.

Gewinner der CICI-Days 2018 wurde das Projekt-Team „Toprob“. Toprob ist ein Roboter, der sich frei auf einem Messegelände bewegen kann. Der Roboter kann vom User wahlweise per Webanwendung oder einer VR-Brille gesteuert werden und ermöglicht auf diese Art einen Messebesuch ohne physische Anwesenheit des Users. Ein würdiges Siegerprojekt!

Fazit

Kreatives Austoben und gegenseitige Inspiration, das sind die primären Ziele der CICI-Days. Beides wurde aus meiner Sicht zu 100% erreicht. Die beiden Schlüssel zum Erfolg waren dabei die hohe Motivation und die große Offenheit mit der sich jeder einzelne dieser Challenge gestellt hat. Die kurzzeitige Auflösung der Gewerke (Geschäftsführung, Projektmanagement, Design, Entwicklung) und die damit verbundene Tatsache, dass jeder, egal ob DHBW-Student oder Geschäftsführer gleichwertig am kreativen Prozess teilhaben durfte, haben nicht nur äußerst spannende und inspirierende Ideen entstehen lassen, sondern auch unseren Teamspirit enorm gestärkt. Von daher steht einer zweiten Auflage im nächsten Jahr nichts im Wege.

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Geschrieben von
Mario Dold
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